Albanische Kulturwoche Düsseldorf 9.-13.03.2004 |
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Albanische FilmnachtFreitag, 12. März, 19.30 UhrMetropol GmbHBrunnenstraße 20 Eintritt: Euro 9 bzw. Euro 7 (ermäßigt) Telefon: 0211 - 17 11 194 oder 0211 - 34 97 09 Fax: 0211 - 17 11 195 Albanische Filmnacht mit Beiträgen, die von den Anfängen 19.30 Uhr Einführung in den albanischen Film20.00 Uhr Dokumentarfilm ( ca. 15 Min.)20.30 Uhr PËRALLË NGA E KALUARA –
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In Albanien gab es bis zum Ende des zweiten Weltkriegs
keine eigene nationale Filmproduktion.
1947 beschloss die albanische Volksversammlung den Aufbau eines eigenen
Lichtspiel- und Filmwesens,
Fünf Jahre später wurde mit sowjetischer Unterstützung
das Filmstudio Tirana gebaut. Das albanische Kino ist das jüngste
in Europa. Es wurde leider mit strengen Zensurauflagen gestartet, es gab
weder Tradition noch Freiheit. Dazu kam die totale Isolation, die grosse
Schäden anrichtete, sowohl sozial als auch künstlerisch.
Zwei Stilrichtungen prägten die albanischen Filmemacher: die russische
Erfahrung und der italienische Neorealismus; trotzdem waren die albanischen
Filme keine Kopien des sowjetischen »Sozialistischen Realismus«.
Nach diesem hoffnungsvollen Beginn in den Fünfzigern ging es zunächst
schleppend weiter, höchstens ein bis zwei Spielfilme entstanden jährlich.
Später wurden der Filmproduktion Jahrespläne vorgegeben, es
wurde von der Partei ein Thema vorgegeben, welches für Kultur und
Kunst richtungsweisend war - es entstand eine grosse Anzahl von Filmen
minderer Qualität. Für Jahrzehnte hatte das Kino die politische
Mission, die Schaffung des »neuen, sozialistischen Menschen«
zu schaffen.
Erst Ende der siebziger Jahre gab es erste Zeichen eines ernsthafteren
Kinos wie Anagnosti's »Roter Mohn auf der Mauer« Çashku's
»Nach dem Tode«. Es gab Filmemacher, die versuchten, die Auflagen
der Partei zu umgehen oder zumindest aufzuweichen, derartige Filme mussten
nachträglich verändert werden.